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Aktuelle Meldung vom 26.10.2015
Eine gute Reaktion auf die herbe 7:9-Schlappe in Wörth a. d. Isar zeigte die Dritte beim 9:5-Erfolg gegen die Bayernligareserve der DJK Altdorf und holte damit die beiden leichtfertig verschenkten Punkte postwendend zurück in die Dreiflüssestadt. Damit machte das Team um Mannschaftsführer Lukas Jendrzej in der Tabelle einen gewaltigen Satz nach oben und belegt nach nun vier gespielten Partien den fünften Tabellenrang.
Die verstärkte Fokussierung auf die Doppel zahlte sich auch in dieser Begegnung aus. Gewaltig strecken musste sich dabei das neuformierte Spitzenduo Schaller/Hirschenauer gegen die bärenstarken Altdorfer Maier/Thase, um knapp nach Abwehr von zwei Matchbällen die Oberhand zu behalten. Sehenswert verlief auch der Auftritt von Jendrzej/Rehan gegen die Altdorfer Spitzenpaarung Hans Christian/Retschmeier. In vier hartumkämpften Sitzen ließen die beiden Fortunen keinen Zweifel über den späteren Sieger aufkommen und brachten die Dritte damit schnell mit 2:0 in Front. Nach einer vermeidbaren 1:3-Niederlage verpassten es Lederer jun./Donaubauer im so wichtigen Dreierdoppel gegen Retschmeier/Schweiger, schon zu einem frühen Zeitpunkt für eine schnelle Vorentscheidung zu sorgen. Analogie wie auch schon beim Auswärtsauftritt in der Vorwoche: in jedem Paarkreuz wurden jeweils die Punkte geteilt.
Fortuna-Spitzenspieler Schaller wurde beim lockeren 3:0 gegen Maier vor wenig Probleme gestellt. Auch Lederer jun. überzeugte gegen den bayernligaerfahrenen Altdorfer Christian Hans. Beim Stand von 9:9 im Entscheidungssatz setzte sich aber dann doch die Routine seines Kontrahenten durch. Hohem Druck sah sich anschließend Teamkapitän Jendrzej gegen das äußerst druckvolle Powerspiel von Thase ausgesetzt. Er wußte jedoch oftmals die richtige Antwort und baute somit die Führung der Fortunen aus. Der aufopferungsvoll kämpfende Rehan gefiel gegen Retschmeier gut, hat aber weiterhin die Seuche am Schläger, so dass es wieder nicht zu einem Erfolg reichte. Kurzen Prozeß machte der an diesem Tag äußerst konzentriert zu Werke gehende Hirschenauer anschließend gegen Schweiger. Überraschend klar fiel hingegen die herbe 0:3-Schlappe von Nachwuchsmann Donaubauer gegen Muijsson aus, so dass nach dem ersten Durchgang eine knappe 5:4-Führung für die Fortunen zu Buche stand. Einen wahren Tischtenniskrimi im Spitzeneinzel lieferten sich anschließend Schaller und Christian Hans. Der Fortune sah sich bereits mehreren Matchbällen in den Sätzen Vier und Fünf gegenüber, konnte seinen Kopf aber immer noch gerade aus der Schlinge ziehen. Seine ganze Nervenstärke und Routine warf er bei eigenem ersten Matchball im Entscheidungssatz beim Stand von 12:11 in den Ring und sorgte eiskalt mit einem kompromisslosen Vorhandtopspin für das jähe Ende einer tollen Partie. Gut erholt von der ersten Niederlage zeigte sich daraufhin Lederer jun., der beim 3:1 gegen Abwehrspieler Meier überhaupt nichts anbrennen ließ. Rehan spielte zwar gegen den Ex-Arnstorfer Thase erneut gut mit. Der Altdorfer Neuzugang ließ aber schlußendlich keinen Zweifel über den späteren Sieger aufkommen. Diese Scharte wetzte postwendend der an diesem Tag nicht zu bezwingende Jendrzej mit einer Topleistung gegen Aufschlagkünstler Retschmeier aus. Hirschenauer war es mit einem hauchdünnen Fünfsatzerfolg über Muijsson vorbehalten, den Schlusspunkt in einer rassigen und emotionsgeladenen, aber dennoch stets fair geführten Bezirksligapartie zu setzen.
2. Sportwart Manfred Hirschenauer nach dem Spiel: „Gegen den in Topaufstellung angetretenen Landesligaabsteiger aus Altdorf tun uns die zwei Zähler mehr als doppelt gut. Wir haben die bittere Niederlage in Wörth gut verdaut und sehr gute Moral bewiesen. Das stimmt für die Zukunft sehr positiv. Erwähnenswert sind die Leistungen von Thorsten Schaller und Lukas Jendrzej, die beide alleine an sechs der neun Zähler beteiligt waren und spielerisch voll überzeugten. Mit vier Zählern nach vier Spieltagen liegen wir voll im Soll. In den nächsten beiden Auswärtspartien gegen die Meisterschaftskandidaten Dingolfing sowie im Lokalderby gegen den verlustpunktfreien TTV Vilshofen wird es realistisch betrachtet nur um Schadensbegrenzung gehen. Diese Mannschaften liegen völlig außer Reichweite für uns. Im November wird es dann wieder interessanter. Gegen die direkte Konkurrenz aus dem unteren Tabellendrittel befinden wir uns in der derzeitigen Form sicherlich auf Augenhöhe.“
Manfred Hirschenauer