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Aktuelle Meldung vom 30.01.2018
Die Oberliga Herren des TTC Fortuna II konnten am Samstag in der St.-Nikola-Turnhalle gegen die Kleeblätter aus Bad Aibling mit dem 9:4 Sieg zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf holen. Schon vor dem ersten Doppel war die Spannung für alle Anwesenden in der Halle zu spüren. Die ausgegebene Passauer Devise lautete gegen den Tabellenvorletzten einen sicheren Sieg in der heimischen Halle einzufahren.
Aus vielen vorangegangenen Begegnungen wussten die Fortunen aber auch, dass die Aiblinger durchaus ein schwierig zu spielender Gegner sind und so schwor sich das Team um Mannschaftsführer Christoph Mader vor dem Spiel noch einmal richtig auf die Begegnung ein. Mit einem guten Doppel-Start sollte den Aiblingern wie in der Vorrunde gleich zu Beginn der „Zahn gezogen“ werden.
Mit 2:1 gelang den Fortunen der geplante Einstand. Das Einserdoppel um Schauer/Weikert ließ Grzyb/Ludwig mit einem deutlichen 3:0 keine Chance. Zeitgleich kamen Mader/Schaller mit dem Spiel der Abwehrspezialisten Seefried/Englmeier nicht zu recht, retteten sich zwar in den entscheidenden fünften Satz, hatten dort aber das Nachsehen. Dagegen schaffte es das Dreier-Doppel um Schröttner/Gruber gegen das unangenehme Doppel Röslmair/Wiesböck mit einer hervorragenden taktischen und spielerischen Leistung den fünften Satz für sich zu entscheiden.
Der ins vordere Paarkreuz aufgerückte Gerd Seefried war chancenlos gegen Martin Schauer der zu jederzeit das Spiel diktieren konnte. Nach wackeligem Start kam Christoph Mader besser in sein Spiel, konnte aber letztendlich die wenigen Chancen die ihm Spitzenspieler Lukasz Grzyb bot, nicht nutzen und hatte mit 1:3 das Nachsehen. Andi Weikert, der schon im Doppel mit schnellen Beinen und höchster Konzentration agierte, zeigte gegen Hans Röslmair in einem attraktiven Spiel mit sehenswerten Ballwechseln auf beiden Seiten, mehr Kampfgeist und entschied so das nächste Fünf-Satz-Duell für sich. In einem hervorragenden Match konnte Sebastian Schröttner mit starkem Top-Spin-Spiel den schwierig zu spielenden Günter Englmeier in Schach halten und ebenfalls im Fünften gewinnen. Und das nächste Duell über die ganze Distanz wartete schon. Thorsten Schaller konnte zwar über weite Strecken sein bestes Tischtennis nicht abrufen, hatte den Aiblinger Johann Wiesböck jedoch trotzdem unter Kontrolle und fand schließlich im Entscheidungssatz das bessere Ende für sich. Lediglich Oliver Gruber konnte dem starken Florian Ludwig nichts entgegen setzten und musste sich mit 0:3 klar geschlagen geben.
Mit einem sehr guten 6:2 Vorsprung gingen die Fortunen mit viel Selbstbewusstsein in die Zweite Runde. Zwar konnte Schauer Grzyb im Gegensatz zur Vorrunde nur einen Satz abringen (1:3), doch Mader hatte leichtes Spiel mit Seefried (3:0) und so fehlten den Dreiflüssestädtern nur mehr zwei Einzel zum Spielgewinn. Die „goldene Mitte“ der Passauer setzte dies auch gleich in die Tat um. Weikert konnte dank bester Kondition wieder in Fünf gegen den Abwehrschupfer Englmeier einen Sieg feiern und Schröttner untermauerte seine sehr gute Leistung mit einem glatten 3:0 gegen Röslmair.
„Mit dieser geschlossenen Mannschaftsleitung heute, konnten wir endlich wieder zeigen was in uns steckt! Ich kann mein Team nicht genug loben – das war von Anfang bis Ende ein richtig tolles Spiel.“ sagte Mannschaftsführer Mader nach dem Spiel. „Ich hoffe, dass wir den positiven Wind mitnehmen können, wenn wir in zwei Wochen zum nächsten wichtigen Spiel nach Hilpoltstein aufbrechen.“ In der Tat könnten die Fortunen mit einem Sieg gegen den direkten Tabellennachbarn TSV 1860 Hilpoltstein II (aktuell Sechster mit 9:11 Punkten) wichtigen Boden gut machen und weitere Punkte im Abstiegskampf sichern.
TTC Fortuna Passau II – TuS Bad Aibling 9:4
Schauer/Weikert : Grzyb/Ludwig 11:08, 11:04, 11:03; Mader/Schaller : Seefried/Englmeier 11:04, 06:11, 05:11, 11:05, 07:11; Schröttner/Gruber : Röslmair/Wiesböck 11:07, 07:11, 09:11, 11:07, 11:05; Schauer : Seefried 11:06, 11:09, 12:10; Mader : Grzyb 04:11, 11:06, 12:14, 06:11; Weikert : Röslmair 11:06, 09:11, 11:09, 09:11, 11:03; Schröttner : Englmeier 04:11, 11:08, 11:09, 03:11, 11:08; Schaller : Wiesböck 11:07, 10:12, 11:06, 11:13, 11:07; Gruber : Ludwig 04:11, 05:11, 08:11; Schauer : Grzyb 08:11, 11:02, 06:11, 05:11; Mader : Seefried 11:06, 13:11, 11:03; Weikert : Englmeier 08:11, 11:07, 11:05, 05:11, 11:08; Schröttner : Röslmair 15:13, 13:11, 11:07