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Aktuelle Meldung vom 02.12.2018
Am Samstag konnte der TTC Fortuna II zumindest mit zwei Punkten aus dem Münchner Raum in die Dreiflüssestadt zurückkehren. Mit dem 9:6 über die ersatzgeschwächten Starnberger konnten die Fortunen um Mannschaftsführer Andi Weikert zwar die Pflicht erfüllen, die Kür gegen den FC Bayern München II blieb beim mageren 4:9 allerdings aus.
Am Nachmittag gelang den Fortunen beim langen Auswärtsspieltag gegen den TSV 1880 Starnberg e.V., der ohne seinen Einser und Dreier an die Platten ging, ein knapper 9:6 Sieg und das ohne die gewohnte Doppelstärke auszuspielen. Das souveräne Einser Doppel um Schauer/Weikert konnte den ersten Punkt zwar klar für den TTC Fortuna einfahren, doch die nächsten beiden Doppel gingen verloren. Grzyb/Schaller retteten sich zwar in den fünften Satz und führten dort sogar schon mit 5:0, doch dann war der Faden gerissen. Das Dreier Doppel um Schröttner/Lederer lag im Entscheidungssatz ebenfalls schon in Führung und musste trotzdem noch eine Niederlage einstecken. Den ungewohnten Rückstand nach den Doppeln konnte ein überlegen agierender Lukasz Grzyb mit seinem klaren 3:0 Sieg über Michael Hagmüller gleich wieder in ein Unentschieden verwandeln. Martin Schauer dagegen fand gegen Florian Leidheiser nicht zu seinem Spiel (0:3). Auch im Mittleren Paarkreuz wurden die Punkte geteilt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gelang es Sebastian Schröttner den Materialspieler Kai Kappe zu durchschauen und hatte in der Folge keine Probleme mehr mit seinem Spiel (3:1). Auch bei Andi Weikert sah es nach einer schnellen 2:0 Führung bestens aus, doch nach einem Kantenball aus der Ballonabwehr von Tobias Quick ging bei Weikert nichts mehr (2:3). Das hintere Paarkreuz präsentierte sich im Anschluss in Bestform. Sowohl Thorsten Schaller (3:0) als auch Christian Lederer (3:1) zeigten sich gegen ihre Gegner Pragash Mohanamoorthy und Michael Köhler spielerisch und kämpferisch sehr stark.
Nach der ersten Einzelrunde lagen die Fortunen also knapp mit 5:4 vorne und Grzyb ließ im Anschluss mit seinem Punkt zum 6:4 keinen Zweifel an seiner guten Form aufkommen (3:1). Leider musste sich Schauer zeitgleich wieder einmal im fünften Satz knapp geschlagen geben. In zwei packenden Matches holte dann aber das Mittlere Paarkreuz die nächsten zwei Punkte für die Passauer. Sowohl Weikert als auch Schröttner machten es spannend. Weikert hatte die ersten beiden Sätze wieder klar gewonnen, verpasste es dann aber in den nächsten beiden, trotz etlicher Matchbälle, den Sack zu zu machen. Im Entscheidungssatz konnte er sich dann in alt bekannter Manier wieder in seinen Gegner „verbeißen“ und ließ Kappe letztlich keine Chance mehr (11:05). Der verflixte siebte Punkt – der in den letzten Spielen einfach nicht fallen wollte, war endlich gemacht. Beim Gesamtstand von 7:5 brauchten die Fortunen nur mehr zwei Spiele zum Sieg. Schröttner, bei dem es ebenfalls in den Fünften Satz ging, baute den Vorsprung noch aus. In einem sehr ausgeglichenen Spiel hatte er zum Schluss das bessere Ende für sich (12:10). Doch im hinteren Paarkreuz machte es Schaller noch einmal spannend. Im nächsten, zähen Fünf-Satz-Spiel hatte diesmal der Starnberger die Nase vorn und ließ die Passauer weiter „zittern“. Ein nervenstarker Lederer schaffte dann aber in einem hart umkämpften Spiel den letzten Punkt für die Fortunen. „Das waren heute sehr wichtige zwei Punkte für uns.“ freute sich Weikert nach dem Spiel. „Hätte das Schlussdoppel gezählt, wären wir da auch schon 2:0 in Führung gelegen. Den Sieg heute wollten wir uns auf keinen Fall mehr nehmen lassen auch wenn wir es uns teilweise wieder selbst schwer gemacht haben. Natürlich wussten wir, dass auch die Starnberger kein leichter Gegner sind und sie haben definitiv gezeigt, warum sie mit jedem mithalten können.“
Nach dem anstrengenden Spiel gegen den TSV 1880 Starnberg ging die Reise für die Passauer zurück nach München, in die „heiligen Hallen“ des FC Bayern. Dabei ließen sich die Fortunen in den Doppeln mit einer Nullrunde gleich einmal kalt vom Gegner erwischen. Das sonst so sichere Einser-Doppel um Schauer/Weikert zeigte sich erstmalig in der Saison überraschend unkonstant (1:3) und auch Grzyb/Schaller hatten ebenfalls mit 1:3 das Nachsehen. Die „letzte Hoffnung“, das Dreier-Doppel führte im Entscheidungssatz sogar noch mit 8:4, doch Schröttner/Lederer konnten auch ihr Doppel nicht zu Gunsten des TTC Fortuna entscheiden. In der ersten Runde wurden die Punkte dann in allen Paarkreuzen geteilt. Vorne konnte Grzyb mit seinem klaren 3:0 Sieg über Deutsch zunächst den ersten Punkt machen. Doch Schauer, der am heutigen Tag einfach unglücklich war, hatte das Nachsehen gegen Longhino. Trotz einer „Auszeit“ im Dritten Satz (0:11) spielte Weikert gegen Köppl bärig und verdiente sich einen ungefährdeten 3:1 Sieg. Derweil blieb Schröttner machtlos gegen die Topspingranaten von Scholer (0:3). Hinten holte Schaller den Fortuna-Punkt. Ganz ruhig und überlegt ließ er seinen Gegner Renner oft ins Leere rennen. Auch Lederer war bis zum Stand von 2:1 und 7:3 wieder richtig stark gegen den Chinesen Li, doch dann kippte das Spiel und Lederer schaffte es nicht den Anschluss wieder zu finden. Bei einem Gesamtstand von 3:6 wurde es jetzt natürlich schwierig. Grzyb war zu passiv für das Spiel von Longhino und musste mit einem 1:3 Federn lassen. Schauer dagegen hatte trotz eines 0:2 Rückstand das Spiel gegen Deutsch eigentlich zu jeder Zeit im Griff und schaffte es damit auch endlich sein „Fünf-Satz-Trauma“ zu beenden. Weikert hielt gegen Scholer gut mit, musste seinem Gegner dann aber im Entscheidungssatz doch den Sieg überlassen. Mit der klaren 0:3 Niederlage von Schröttner gegen Köppl Stand dann die 4:9 Gesamtstand endgültig fest.
„Mit dem einen Sieg haben wir heute auf jeden Fall das geschafft, was wir uns vorgenommen haben. Schade, dass gegen die Bayern nach unserer Doppelpleite nicht mehr drin war.“ analysierte Weikert. „Die Vorrunde kann ich nur mit gemischten Gefühlen Revue passieren lassen. Sicher, wir haben die Punkte gemacht die wir machen mussten, aber mehr nicht. Der ein oder andere Überraschungssieg hätte uns sicher gut getan.“ Der TTC Fortuna II geht auf dem vorerst siebten Tabellenplatz und 6:12 Punkten in die Weihnachtspause. Im Neuen Jahr wird es dann darauf ankommen, ob die Fortunen auch gegen vermeintlich stärkere Gegner punkten können.
Ergebnisse:
TSV 1880 Starnberg e.V. - TTC Fortuna Passau II 6:9
Hagmüller/Kappe : Grzyb/Schaller 11:09, 09:11, 11:08, 08:11, 11:08; Leidheiser/Mohanamoorthy : Schauer/Weikert 08:11, 05:11, 10:12; Quick/Köhler : Schröttner/Lederer 11:13, 11:05, 11:06, 10:12, 11:07; Leidheiser : Schauer 13:11, 11:07, 11:07; Hagmüller : Grzyb 05:11, 07:11, 05:11; Kappe : Schröttner 11:02, 05:11, 09:11, 02:11; Quick : Weikert 06:11, 04:11, 11:07, 11:05, 11:06; Köhler : Lederer 09:11, 11:13, 11:06, 10:12; Mohanamoorthy : Schaller 11:13, 11:13, 05:11; Leidheiser : Grzyb 11:13, 09:11, 11:09, 12:14; Hagmüller : Schauer 11:05, 08:11, 11:08, 06:11, 11:08; Kappe : Weikert 06:11, 08:11, 13:11, 13:11, 05:11; Quick : Schröttner 11:04, 11:13, 09:11, 11:09, 10:12; Köhler : Schaller 10:12, 11:02, 11:04, 06:11, 11:03; Mohanamoorthy : Lederer 11:08, 10:12, 10:12, 11:13.
FC Bayern München II - TTC Fortuna II 9:4
Deutsch/Köppl : Grzyb/Schaller 11:05, 11:07, 07:11, 11:06; Longhino/Renner : Schauer/Weikert 03:11, 11:08, 12:10, 12:10; Scholer/Li : Schröttner/Lederer 11:07, 15:17, 11:07, 09:11, 11:09; Longhino : Schauer 16:14, 11:07, 11:05; Deutsch : Grzyb 03:11, 08:11, 07:11; Scholer : Schröttner 11:08, 11:04, 12:10; Köppl : Weikert 05:11, 07:11, 11:0, 11:13; Li : Lederer 09:11, 11:06, 08:11, 11:09, 11:08; Renner : Schaller 07:11, 11:08, 06:11, 04:11; Longhino : Grzyb 11:08, 10:12, 14:12, 11:08; Deutsch : Schauer 11:09, 11:08, 04:11, 07:11, 08:11; Scholer : Weikert 11:07, 08:11, 11:08, 08:11, 11:05; Köppl : Schröttner 11:07, 11:07, 11:08.