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Aktuelle Meldung vom 04.04.2016
Das Auswärtsspiel gegen den TSV Windsbach gestaltete sich wie erwartet als harter Brocken und so mussten die Passauer Fortunen das erste Mal in der Saison 2015/2016 mit 4:9 eine herbe Niederlage einstecken. Die Gastgeber aus Windsbach rechneten ebenso wie die Fortunen mit einem knappen Spiel und stellten deshalb - erst zum zweiten Mal in der Rückrunde - ihre Mannschaft in Bestbesetzung auf.
Auf den vorderen drei Positionen kamen die tschechischen Spieler Petr Seibot, Martin und Tomas Bindac und auf Position vier der Bulgare Kostadin Kostadinov zum Einsatz. Im hinteren Paarkreuz spielten die beiden einzigen deutschen Landsmänner Roland Wittmann und Andreas Staudacher.
Die Niederlage von Mader/Langreiter im 1er Doppel gegen die starken Seibot und Bindac T. war zu erwarteten, nach dem mühsamen 3:2 Sieg von Schauer/Weikert waren die Passauer jedoch wieder im Soll. Vorentscheidend war damit einmal mehr das Duell im 3er Doppel wo der erste wichtige Punkt von Schröttner/Schaller vergeben wurde. Nach anfänglichem Abtasten fanden Schröttner/Schaller zu ihrem starken Spiel und hatten im vierten Satz beim Stand von 2:1 und 10:9 sogar Matchball. Sie konnten die Chance zum Punktgewinn für die Fortunen jedoch nicht nutzen und so stand dann doch die Niederlage mit 2:3 fest.
Im vorderen Paarkreuz wurden die Punkte geteilt. Christoph Mader konnte mit 3:0 gegen Bindac M. einen sichern Sieg einfahren, Martin Schauer dagegen hatte keine Chance gegen den überragenden Seibot. Bei einem Gesamtstand von 2:3 musste nun gepunktet werden. Sebastian Schröttner konnte, dank viel Spielintelligenz und schnellen Beinen gegen Bindac T. in der Verlängerung des 5. Satzes mit 13:11 gewinnen. Mit seiner Niederlage gegen Kostadinov leitete ausgerechnet der sonst so souverän spielende Andi Weikert die Negativ-Serie für die Passauer ein. Auf das kaum noch als regelkonform geltende Aufschlagspiel des Bulgaren, konnte sich der Passauer Mannschaftsführer einfach nicht einstellen und musste sich mit 1:3 geschlagen geben.
Überraschend schwach war auch das hintere Paarkreuz. Zum ersten Mal seit geraumer Zeit konnten die Fortunen hier keinen Punkt erzielen. Markus Langreiter spielte bis Satzmitte immer gut mit, blieb am Satzende jedoch meist zu harmlos und unterlag Wittmann letztendlich klar mit 0:3. Auch der sonst so sichere Thorsten Schaller hatte nach gewonnenem ersten Satz gegen den dann immer besser aufspielenden Staudacher das Nachsehen. Nach dem hart umkämpften zweiten Satz, den Staudacher knapp mit 14:12 für sich entscheiden konnte, verlor Schaller den Faden und damit den nächsten Passauer Punkt.
Vor der zweiten Spielhälfte lautete der Gesamtstand für die Fortunen, wenig aussichtsreich 3:6. Von den folgenden vier Einzeln konnte nur noch Schauer mit einer soliden Leistung seinen Punkt machen, so dass es für die in letzter Zeit so erfolgsverwöhnten Passauer zu einer 4:9 Niederlage kam.
Mannschaftsführer Andi Weikert zeigte sich nach dem Spiel ernüchtert, aber realistisch: „Nach Bekanntgabe der Windsbacher Top-Aufstellung war uns klar, dass es heute sehr schwer für uns werden wird. Dass wir aber heute alle unter unseren Möglichkeiten geblieben sind, das hat es schon lange nicht mehr gegeben!“ Ohne den Sieg der Gegner – die wegen der durchwegs schlechten Passauer Leistung völlig verdient gewonnen haben – schmälern zu wollen, fügte Weikert dennoch etwas verärgert hinzu, dass „leider viele Aktionen auf der gegnerischen Seite eines Oberligaspiels unwürdig waren und die Fairness im Spiel durch einige Unsportlichkeiten auf der Strecke blieb.“
Für Passau punkteten: Schauer/Weikert, Mader, Schauer, Schröttner