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Aktuelle Meldung vom 16.10.2017
In einer hochklassigen Partie musste sich der TTC Fortuna Passau am Samstag gegen den Titelfavoriten TSV Windsbach mit 6:9 geschlagen geben. Trotz der Windsbacher Übermacht lieferten die Fortunen von der ersten bis zur letzten Minute spannende und hochklassige Spiele. Die Devise von Mannschaftsführer Christoph Mader, mit voller Konzentration zu spielen und alles zu geben, setzten ausnahmslos alle Spieler seines Teams in die Tat um.
So fehlte nach einer erstklassigen 6:4 Führung wiederum das nötige Quäntchen Glück um Punkte in der Drei Flüsse Stadt zu behalten. Mit einer ungewöhnlichen Doppelaufstellung, Mader/Schaller im 3er Doppel, gingen die Passauer mit dem Ziel ins Rennen, gleich zu Beginn zwei Punkte zu machen. Der Plan funktionierte auch tatsächlich und so starteten die Passauer mit der erwünschten 2:1 Führung. Gewohnt stark fuhr dabei das Doppel um Schauer/Weikert einen ungefährdeten Sieg gegen Ehret/Benes sein (3:0). Einkalkuliert war auch der 3:1 Sieg von Mader/Schaller gegen Bindac/Kostadinov, ein ebenfalls sehr starkes Doppel. Das Einser „Opfer-Doppel“ um Schröttner/Gruber verkaufte sich trotz der Unterlegenheit auf dem Papier gegen Pal/Staudacher hervorragend und musste sich in einem engen Spiel letztendlich doch mit (0:3) geschlagen geben.
Den ersten Durchgang in den Einzeln konnten die Fortunen ausgeglichen gestalten und holten in jedem Paarkreuz einen Punkt. Martin Schauer hatte zwar das Nachsehen gegen einen fehlerlosen Benes (0:3), doch Christoph Mader machte gleich darauf kurzen Prozess mit Ehret (3:0).
In einem grandiosen Spiel fegte Andi Weikert zur gleichen Zeit den sehr hoch einzuschätzenden Bindac - wie ein Junger, Wilder - mit 3:0 von der Platte. Den „letzten Schliff“ und die „Spritzigkeit“ hatte er sich nach eigenen Angaben, einige Wochen zuvor noch im Ausland in einem Trainingslager geholt. Fast hätte Sebastian Schröttner die Sensation gegen Pal perfekt gemacht, doch im fünften Satz musste sich der Passauer Vierer dem Windsbacher doch noch geschlagen geben.
Und auch im hinteren Paarkreuz wurden die Punkte geteilt. Mit gewohnt schnellen Beinen und einer hoch konzentrierten Leistung ließ Thorsten Schaller seinem Kontrahenten Staudacher keine Chance (3:0). Oliver Gruber hingegen musste sich dem gefürchteten Aufschlagskünstler Kostadinov mit 0:3 geschlagen geben.
Auch der Zweite Durchgang startet mit dem 3:0 Sieg von Schauer gegen Ehret aus Passauer Sicht optimal. Doch dann gaben die Passauer die 6:4 Führung aus der Hand und konnten keinen Punkt mehr erzielen. „Auch wenn das Ergebnis klar aussieht, waren doch alle Spiele heiß umkämpft“, hob Mader noch einmal die starke Mannschaftsleistung hervor. „Ich bin sehr stolz auf das positive Auftreten der Mannschaft und die gute Stimmung in der Halle!“.
Diese Partie gegen den hoch favorisierten Gegner Windsbach zeigt, dass auch heuer in der stark aufgerüsteten Oberliga jeder jeden schlagen kann. „Das macht Lust auf mehr.“ resümierte Mader nach dem Spiel. In zwei Wochen geht es für die Fortunen auswärts in Kist weiter. Auch wenn dort das Dritte Top Team der Liga wartet, haben die Passauer schon letzte Saison gezeigt, dass die Kist’ler durchaus schlagbar sind.
TTC Fortuna Passau II – TSV Windsbach 6:9
Schröttner/Gruber : Pal/Staudacher 13:15, 09:11, 07:11; Schauer/Weikert : Ehret/Benes 11:08, 11:08, 11:08; Mader/Schaller : Bindac/Kostadinov 11:09, 12:14, 11:07, 11:08; Schauer : Benes 06:11, 08:11, 08:11; Mader : Ehret 11:08, 11:09, 11:06; Weikert : Bindac 11:06, 11:08, 13:11; Schröttner : Pal 07:11, 11:08, 10:12, 11:03, 07:11; Schaller : Staudacher 11:06, 11:07, 11:06; Gruber : Kostadinov 05:11, 05:11, 08:11; Schauer : Ehret 11:04, 15:13, 12:10; Mader : Benes 11:06, 11:07, 09:11, 09:11, 04:11; Weikert : Pal 11:09, 11:05, 07:11, 05:11, 09:11; Schröttner : Bindac 06:11, 08:11, 08:11; Schaller : Kostadinov 07:11, 09:11, 08:11; Gruber : Staudacher 11:09, 11:13, 08:11, 07:11