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Aktuelle Meldung vom 01.12.2024
Gehörig unter die Räder kam Tischtennis-Zweitligist Fortuna Passau bei der deutlichen 6:2-Auswärtsniederlage gegen den neuen Tabellenführer TTC Jülich. Trotz der dritten sieglosen Partie in Folge gegen ausnahmslos starke Konkurrenz aus dem vorderen Tabellendrittel belegen die Niederbayern mit nunmehr 6:8 Zählern weiterhin noch Rang 8 im Bundesliga-Unterhaus.
Einen vielversprechenden Auftakt legte das Fortuna-Quartett in den beiden Eröffnungsdoppeln hin, welcher durchaus Anlass zur Hoffnung auf mehr gab. Mächtig zu kämpfen hatte das Passauer Parade-Doppel Matsuyama/Yefimov gegen die Jülicher Paarung Laurens Devos/Barry Berben. In einem hochklassigen Spiel auf des Messers Schneide behielt das japanisch-ukrainische Duo auch in seiner sechsten Doppelpartie nach Abwehr eines Matchballes knapp im Entscheidungssatz die Oberhand und verteidigte damit seine weiße Weste. Lange Zeit eine Partie auf Augenhöhe boten Elia Schmid und Owen Cathcart im Duell mit Robin Devos und Kas van Oost. In vier hartumkämpften Sätzen glich das belgisch-niederländische Duo der Gastgeber zum 1:1 aus.
Einen rabenschwarzen Tag erwischte das sonst so erfolgsverwöhnte vordere Paarkreuz der Niederbayern um Nippon-Ass Yuki Matsuyama und dem ehemaligen ukrainischen Meister Viktor Yefimov. Beide Passauer Akteure warfen in den vier Einzeln gegen die Brüder Robin und Laurens Devos zwar alles in die Waagschale, zu groß war im Jülicher Hexenkessel aber die Dominanz der beiden belgischen Ex-Nationalspieler, welche gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Fortunen insgesamt lediglich zwei Sätze abgeben mussten. Ebenfalls nichts zu holen gab es für den tapfer kämpfenden Iren Owen Cathcart im Duell gegen den niederländischen Nationalspieler Kas van Oost, so dass es dem Eidgenossen Elia Schmid vorbehalten war, den einzigen Tagessieg im Einzel für die Dreiflüssestädter einzufahren. Mit feiner Klinge behauptete sich der zweifache Schweizer Meister in der Partie gegen den amtierenden niederländischen Titelträger Barry Berben.
TTC-Pressesprecher Manfred Hirschenauer: „Die Partien gegen den TTC Jülich entwickeln sich immer mehr zu einem sehr harten Pflaster für uns. Gegen eines der Top-Teams in der 2. Bundesliga trat der Leistungsunterscheid leider offen zu Tage, was sich auch in der Höhe der Niederlage widerspiegelt. Die wenigen sich bietenden Chancen haben wir nicht konsequent genug ausgenutzt, so dass wir den Gegner nie ernsthaft in Gefahr bringen konnten. Schlußendlich hat uns heute eine sehr formstarke Jülicher Mannschaft deutlich die Grenzen aufgezeigt.“
Am Sonntag (14 Uhr) kommt es in der Passauer Mehrfachturnhalle am vorletzten Spieltag der Hinrunde zum Abstiegs-Showdown gegen Tabellenhintermann TTC Lampertheim (5:11). Gegen den südhessischen Aufsteiger kommt es dabei zum Wiedersehen mit dem Ex-Fortunen Martin Buch Andersen.
TTC Fortuna Passau – TTC Jülich 2:6
Yefimov/Matsuyama – Robin Devos/Berben 11:9, 9:11, 2:11, 11:3, 13:11
Schmid/Cathcart – Laurens Devos/van Oost 11:8, 6:11, 12:14, 9:11
Matsuyama – Laurens Devos 11:5, 9:11, 7:11, 5:11
Yefimov – Robin Devos 6:11, 3:11, 8:11
Schmid – Berben 8:11, 11:5, 11:9, 11:9
Cathcart – van Oost 11:7, 7:11, 8:11, 9:11
Matsuyama – Robin Devos 8:11, 13:15, 12:14
Yefimov – Laurens Devos 11:7, 3:11, 9:11, 5:11
Manfred Hirschenauer