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Aktuelle Meldung vom 23.02.2025
Mit einem 5:5-Unentschieden im Gepäck kehrte Tischtennis-Zweitligist TTC Fortuna Passau vom Gastauftritt an der südhessischen Bergstraße gegen das Tabellenschlusslicht TTC Lampertheim (6:22) zurück. Mit dem Punktgewinn in der Ferne hat der Rangvierte aus der Dreiflüssestadt mit nunmehr 15:11-Zählern am 13. Spieltag bereits sehr frühzeitig sein selbstgestecktes Punktesoll in Zweitliga-Saison Nummer 24 erreicht. Die Niederbayern hatten den Sieg gegen den brandgefährlichen Aufsteiger nach einem knapp dreistündigen Kampf auf Biegen und Brechen bei einer 5:3-Führung dicht vor Augen. Dass es am Ende nicht ganz reichte, lag vor allem an der spanischen Übermacht im unteren Paarkreuz. Alle vier Zähler gingen hier leider an die Gastgeber.
Einen erfreulichen Auftakt nach Maß feierten die Fortunen in den beiden Eröffnungsdoppeln, die sich nach toller Leistung jeweils zu einer klaren Angelegenheit für die Passauer Duos entwickelten. Sowohl Yuki Matsuyama an der Seite von Teamkapitän Viktor Yefimov als auch Elia Schmid zusammen mit Owen Cathcart wiesen die Lampertheimer Duos Navid Shams/Miguel Pantoja und Miguel Nunez/Alvaro Gainza deutlich in die Schranken und sorgten damit für die schnelle 2:0-Führung, welche Nippon-Ass Matsuyama mit einem ungefährdeten 3:0-Erfolg gegen den für den kurzfristig erkrankten Dänen Martin Buch Andersen in das Spitzenpaarkreuz aufgerückten Spanier Nunez schnell auf 3:0 ausbaute. Lange Zeit einen offenen Schlagabtausch lieferten sich Passaus Nummer 2, Yefimov, und der iranische Nationalspieler Shams. Wie auch schon in der Vorrundenpartie zog hier der ehemalige ukrainische Meister gegen den persischen Aufschlagkünstler knapp den Kürzeren.
Jeweils über die volle Distanz ging es im ersten Durchgang in den Partien des unteren Paarkreuzes zwischen dem Eidgenossen Schmid gegen Gainza und dem Iren Cathcart gegen Pantoja. Die besten Chancen gegen die beiden spanischen Matadore hatte dabei noch Cathcart, welcher eine 10:9- bzw. 11:10-Führung im Entscheidungssatz leider nicht über die Ziellinie bringen konnte. Der unglücklich agierende Schmid hatte im Decider mit 6:11 ebenfalls das Nachsehen, so dass die Gastgeber zum 3:3 ausglichen.
Völlig unbeeindruckt von der allgemeinen Hektik im Lampertheimer Hexenkessel präsentierte sich das Passauer Spitzenpaarkreuz um Matsuyama und Yefimov. Jeweils ohne Satzverlust brachte das an diesem Tag kongenial auftretende Passauer Offensiv-Duo seine Farben sodann mit 5:3 in Front und die Hoffnung im Fortuna-Lager auf einen doppelten Punktgewinn war nun auf das hintere Paarkreuz gerichtet. Wie auch schon im ersten Durchgang gingen hier leider die beiden Zähler aber jeweils mit 3:1-Sätzen an die beiden sehr nervenstark auftretenden Iberer Pantoja und Gainza, welche den aufopferungsvoll kämpfenden Hessen somit schlußendlich das verdiente Unentschieden retteten.
TTC-Pressewart Manfred Hirschenauer: „Auch wenn wir dicht vor einem durchaus möglichen Sieg standen, sind wir keinesfalls über das Unentschieden beim spielstarken Aufsteiger enttäuscht. Nach dem glücklichen 6:4-Hinrundenerfolg wussten wir, was auf uns zukommt. Die Hessen haben unserem Team das Leben heute richtig schwer gemacht. Ein Sonderlob geht an unseren japanischen Ausnahmekönner Yuki Matsuyama, der einmal mehr brillierte und sogar ohne Satzverlust blieb. Die Doppel liefen ebenfalls perfekt. Darauf können wir aufbauen.“
Nach zweiwöchiger Pause empfängt der Rangvierte aus der Dreiflüssestadt am Sonntag (9. März, 14 Uhr) den Tabellenneunten Hertha BSC Berlin (7:21) in der Passauer Mehrfachturnhalle.
TTC Fortuna Passau – TTC Lampertheim 5:5
Schmid/Cathcart – Nunez/Gainza 11:9, 8:11, 11:9, 11:4
Yefimov/Matsuyama – Shams/Pantoja 11:5, 11:3, 11:3
Matsuyama – Nunez 11:4, 11:8, 11:4
Yefimov – Shams 8:11, 4:11, 11:5, 7:11
Schmid – Gainza 11:6, 10:12, 2:11, 11:8, 6:11
Cathcart – Pantoja 12:10, 6:11, 11:7, 2:11, 11:13
Matsuyama – Shams 11:3, 11:8, 11:7
Yefimov – Nunez 11:9, 11:7, 11:5
Schmid – Pantoja 6:11, 10:12, 11:9, 8:11
Cathcart – Gainza 11:7, 11:13, 8:11, 8:11
Manfred Hirschenauer