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Aktuelle Meldung vom 27.02.2017
Fast spiegelbildlich zum Hinspiel (3:9) unterlagen die Fortunen am Samstag dem „ewigen“ Oberligisten aus Bad Aibling auf dem Papier klar mit 4:9. Die relativ hohe Niederlage zeigt jedoch nicht, dass - ebenfalls wie in der Vorrunde - viele enge Spiele zu Gunsten der Aiblinger kippten und die Mannschaft aus der Dreiflüßestadt kein einziges der insgesamt fünf Fünf-Satz-Matches für sich entscheiden konnte.
Ein wichtiger Punkt mit dem die Passauer gerechnet hatten, ging bereits in den Doppeln verloren, als das Dreier Doppel um Thorsten Schaller und Markus Langreiter nicht punkten konnte und so das erste Spiel im Entscheidungssatz verloren ging. Erwartungsgemäß sicher lieferte das Spitzendoppel um Schauer/Weikert den ersten positiven Zähler für die Fortunen (3:1), dagegen konnten Schröttner/Lendner im Zweier-Doppel die alten Hasen Englmeier und Seefried in den fünften Satz zwingen, um dann doch den Kürzeren zu ziehen.
Im vorderen Paarkreuz erzielte Martin Schauer den vorerst letzten Punkt für die Fortunen. Er überzeugte erneut in einem starken Match, in dem er Günter Englmeier keine Chance ließ und den ersten Satz sogar zu Null gewinnen konnte. Andi Weikert hatte den besten Spieler der Liga, Lukasz Grzyb, wie schon im Hinspiel ebenfalls im fünften Satz, am Rande einer Niederlage, doch auch in diesem Spiel konnte er ihn trotz eines Matchballs nicht bezwingen.
Im Mittleren Paarkreuz konnten sich sowohl Sebastian Schröttner als auch Thorsten Schaller nach einem 0:2 Rückstand noch in den fünften Satz kämpfen, mussten sich dann aber beide den Aiblinger Gastgebern Hans Röslmair und Gerd Seefried geschlagen geben. Ein ähnliches Bild im hinteren Paarkreuz: nach gewonnenem ersten Satz konnte auch Rainer Lendner seinem Gegenüber Markus Dengler nichts entgegensetzten (3:1) und Markus Langreiter verlor in seinem Spiel, wie der Rest der glücklosen Fortunen den fünften Satz mit 9:11 und einem Netzroller zum Zwischenstand von 2:7.
Mit dem wenig vielversprechenden Gesamtstand im Rücken schien auch Schauer in seinem zweiten Einzel vom Pech eingeholt worden zu sein. Nach einem 1:1 und vier Satzbällen zum 2:1 verliert er beim Stand von 10:6 nicht nur den Satz sondern auch das Spitzenspiel gegen den hervorragenden Grzyb. Etwas Ergebniskosmetik konnten Weikert und Schröttner am Gesamtstand der Fortunen mit zwei lupenreinen Einzeln (beide 3:0) noch betreiben, doch im Anschluss verliert Schaller glatt in drei Sätzen zum 4:9.
„Insgesamt waren es nur neun Bälle bzw. vier Sätze die den Unterschied gemacht haben. Aber wenn alle knappen Spiele an den Gegner gehen, dann kann man eben nicht gewinnen.“ resümierte Mannschaftsführer Andi Weikert nach dem Spiel.
TTC Fortuna II / TuS Bad Aibling: Schauer/Weikert – Grzyb/Ludwig (7:11, 11:2, 11:6, 11:7), Schröttner/Lendner – Englmeier/Seefried (4:11, 11:9, 4:11, 11:4, 3:11), Schaller/Langreiter – Röslmair/Wiesböck (11:8, 6:11, 5:11, 9:11). Schauer – Englmeier (11:0, 11:4, 7:11, 11:9), Weikert – Grzyb (12:10, 9:11, 11:2, 6:11, 10:12), Schröttner – Röslmair (6:11, 6:11, 11:7, 12:10, 5:11), Schaller – Seefried (9:11, 6:11, 11:9, 11:6, 5:11), Langreiter – Ludwig (8:11, 11:9, 13:11, 11:6, 9:11), Lendner – Dengler (11:9, 6:11, 7:11, 8:11). Schauer – Grzyb (10:12, 11:9, 10:12, 4:11), Weikert – Englmeier (11:7, 11:5, 11:9), Schröttner – Seefried (11:3, 11:9, 11:5), Schaller – Röslmair (7:11, 8:11, 7:11)