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Aktuelle Meldung vom 07.12.2014
Ein Husarenstück gelang der Dritten im letzten Heimspiel der Vorrunde. In einem ausgeglichenen Match konnte man den TSV Siegenburg nach großartigem Kampf mit 9:6 niederringen und belegt somit als Aufsteiger zur Halbzeit mit sensationellen 12:8-Punkten den vierten Tabellenplatz.
Voll ins Schwarze traf man mit der taktischen Umstellung der Doppel. Vor wenig Probleme wurden Lendner/Ertürk beim klaren 3:0 gegen Wagner/Maul gestellt. Für einen ersten Paukenschlag sorgte das Duo Lederer/Rehan gegen das Siegenburger Spitzendoppel Ebbecke/Wachsmuth. Am Ende stand nach fulminanter Leistung ein auch in dieser Höhe nicht zu erwartender 3:1-Sieg zu Buche. Jendrzej/Hirschenauer führten gegen Wittl/Zirbus ebenfalls schnell mit 2:0, mussten aber noch in den Entscheidungssatz, in dem sie dann aber souverän mit 11:6 die Oberhand behielten. Spitzenspieler Lendner beherrschte anschließend seinen Kontrahenten Wachsmuth nach Belieben und baute die Führung auf 4:0 aus. Für den Siebenburger Anschlusspunkt sorgte der bärenstarke Ebbecke gegen Lederer. Schon wie der sichere Sieger sah Hirschenauer nach schneller 2:0-Führung gegen Materialspieler Zirbus aus. Der Siegenburger steckte aber nie auf und wehrte im Entscheidungssatz zwei Matchbälle ab und brachte somit die Hallertauer wieder auf Tuchfühlung. Nachdem auch der unglücklich agierende Ertürk gegen Wagner in drei Sätzen das Nachsehen hatte, schmolz die komfortable Führung schnell auf 4:3 zusammen. Im hinteren Paarkreuz wurden erneut die Punkte geteilt. Jendrzej kam zu einem souveränen Erfolg über Maul. Rehan musste jedoch dem ausgeklügelten Spiel von Routinier Wittl Tribut zollen. Kurzen Prozess machte daraufhin Lendner im Spitzenduell gegen Ebbecke, einen der besten Spieler des vorderen Paarkreuzes. Mit knallharten Vorhandattacken und präzisem Abwehrspiel zwang er seinen Kontrahenten in drei hartumkämpften Sätzen in die Knie. Lederer hatte nur im ersten Satz Probleme mit Wachsmuth. Die Sätze zwei bis vier gingen klar an den Passauer Nachwuchsmann, der sich nach anfänglichen Startproblemen immer besser im Bezirksoberhaus zurechtfindet. Ein Wechselbad der Gefühle musste wieder einmal Hirschenauer über sich ergehen lassen. Schon deutlich auf der Verliererstraße liegend, warf er noch einmal alles in die Waagschale und kämpfte seinen Gegner Wagner knapp im Entscheidungssatz nieder. Einen rabenschwarzen Tag erwischte Ertürk. Nach Vergabe eines Matchballes hatte er auch gegen den Defensivstrategen Zirbus knapp das Nachsehen im Entscheidungssatz. Morgenluft witterten die Siegenburger noch einmal nach dem Erfolg von Wittl gegen Jendrzej. Rehan behielt aber jederzeit kühlen Kopf und holte in der Partie gegen Maul den vielumjubelten neunten Zähler für die Fortunen.
Das Fortuna-Sextett blickt auf eine mehr als gelungene Vorrunde zurück. Nur wenige hatten den Aufsteiger so weit vorne auf der Rechnung, da die Vergangenheit oftmals schon bewiesen hat, dass die Neulinge bitteres Lehrgeld im Bezirksoberhaus bezahlen mussten. Auch heuer zieren mit dem SV Essenbach und dem TTC Landau die beiden anderen Aufsteiger das Tabellenende der Liga. Nichtsdestotrotz kann diese Vorrunde nur ein Etappensieg für die Dritte sein, da die Liga hinten extrem eng zusammen liegt. Der Abstand zum Relegationsplatz beträgt nur ganze vier Punkte und in der Rückrunde sind ausnahmslos alle Partien gegen die direkten Konkurrenten auswärts zu bestreiten.
(Manfred Hirschenauer)
Auch das Pokalspiel am Sonntag konnte die Dritte klar dominieren.
In der ersten Runde konnte die Abordnung der Fortuna Passau, bestehend aus Rainer Lendner, Christian und Hans Lederer, das Pokalspiel auf Bezirksebene gegen Waldkirchen mit 5:0 für sich entscheiden