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Aktuelle Meldung vom 21.11.2015
Enttäuschend verlief der Aufwärtsauftritt der Dritten beim starken Aufsteiger aus Kirchberg im Wald. Mit einer deftigen 9:4-Niederlage kehrte das Team um Mannschaftsführer Lukas Jendrzej aus dem Bayerwald zurück und fiel somit auf den vorletzten Tabellenplatz zurück.
Leider war man durch den beruflichen Ausfall von Donaubauer auch in dieser Partie gezwungen eine neue Doppelaufstellung zu wählen. Ein Unterfangen, welches nun zum wiederholten Male deutlich mißlang und das Team ins Hintertreffen brachte. Lediglich Hirschenauer/Hrebetschek gelang noch ein Satzgewinn gegen Mader/Weber R., wogegen Jendrzej/Rehan und Lederer jun./Bürgermeister nach schwacher Leistung jeweils klar die Segel streichen mussten. Auch im vorderen Paarkreuz das gleiche Bild: Fortuna-Spitzenspieler Lederer jun. konnte seinen positiven Trend der Vorwochen gegen den bärenstarken Hackl nicht annähernd bestätigen und verlor klar in drei Sätzen. Ebenfalls nur wenig entgegenzusetzen hatte Rehan dem ausgefuchsten Spiel von Noppenspieler Dr. Wechsler, so dass ein schnelles 0:5 zu Buche stand. Zumindest für den Anschluss konnten Hirschenauer und Jendrzej im mittleren Paarkreuz sorgen. Zu Gefallen wußte dabei Hirschenauer gegen den gesundheitlich angeschlagenen Hirtreiter. Hart zu kämpfen hatte auch Jendrzej gegen Treml, den er nach schnellem 2:0-Rückstand doch noch knapp in fünf äußerst knappen Sätzen niederringen konnte. Überhaupt nicht zurecht kam Hrebetschek mit dem brandgefährlichen Rückhandspiel von Weber. Lediglich 12 Punkte gestattete ihm sein Kirchberger Kontrahent in drei schnellen Sätzen. Mit dem ehemaligen Kirchberger Spitzenspieler Mader sen. hatte Nachwuchstalent Jannik Bürgermeister ein gewaltiges Kaliber vor der Brust, welcher im hinteren Paarkreuz zur Creme de la Creme des Bezirksoberhauses zählt. Die Fortuna-Nachwuchshoffnung konnte die Partie zwar einige Zeit offenhalten und ließ gute Ansätze erkennen, mit zunehmender Dauer setzte sich dann aber doch noch die Routine des Kirchberger Urgesteines durch. Keinen Zweifel über den späteren Sieger ließ anschließend der Kirchberger Dr. Wechsler im Spitzenduell gegen Lederer jun. aufkommen. Für einen Paukenschlag sorgte Rehan gegen Hackl. Der Fortune, bis zu diesem Zeitpunkt noch ohne Sieg im vorderen Paarkreuz, ging sehr hohes Risiko und traf zum Erstaunen seines gewiss nicht schlechten Gegners fast nach Belieben. Für die anstehenden Aufgaben konnte er damit wertvolles Selbstvertrauen sammeln. Dem stand auch Mannschaftskapitän Lukas Jendrzej gegen Hirtreiter in nichts nach, welchen er in vier Sätzen dominierte. Gute Moral nach spielerisch eher schwacher Leistung zeigte Hirschenauer gegen Treml, den er nach schnellem 2:0-Rückstand zumindest noch in den Entscheidungssatz zwingen konnte. Schlußendlich zeigte ihm der Kirchberger aber seine momentanen Defizite auf und besiegelte somit die bittere 9:4-Niederlage gegen den Aufsteiger aus dem Bayerwald.
2. Sportwart Manfred Hirschenauer nach dem Spiel: „Bis auf Mannschaftskapitän Lukas Jendrzej sowie Salim Rehan erreichten heute die restlichen Spieler nicht annähernd ihr Normalniveau. Frappierend waren vor allem die Leistungen im Doppel, die sich immer mehr zur Achillesferse für uns entwickeln. Diesen Spieltag können wir getrost abhaken, da die Mannschaften aus dem Tabellenkeller ebenfalls wieder gepunktet haben. Vier Punkte nach dem achten Spieltag sind definitiv zu wenig. In zwei Wochen gegen den TSV Siegenburg wird sich die Dritte in anderer Form präsentieren.“