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Aktuelle Meldung vom 19.02.2022
Auch im vorletzten Heimspiel hat es für die „Erste“ des TTC Fortuna Passau nicht zum erhofften Punktgewinn gegen den Tabellenachten Saarbrücken 2 gereicht. Nach viereinhalb Stunden Spielzeit hieß es auf der Anzeigetafel 6:4 für die Saarländer, die den Dreiflüssestädtern damit auch die letzte rechnerische Möglichkeit auf den direkten Klassenerhalt nahmen. Einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt es aber für die Fortunen doch noch durch die Nichtmeldung der beiden Erstplatzierten der 3. Bundesliga Nord für die kommende Zweitliga-Saison. Dadurch wird es Mitte April zu einem Relegationsspiel zwischen dem Tabellenneunten der 2. Bundesliga und dem Tabellenzweiten der 3. Bundesliga Süd (DJK SB Stuttgart oder TV Leiselheim) kommen. Die Fortunen verharren weiterhin genau auf diesem Rang und treffen in der nächsten Partie am 5. März daheim auf den Tabellenletzten Sportunion Neckarsulm, gegen den dann der ultimative Showdown steigt.
Positiv für die Gastgeber gestaltete sich der Auftakt in den beiden Doppeln. Das Duo Kolarek/Oyebode kam dabei zu einem hartumkämpften 3:1-Erfolg gegen Berglund/Kosolosky. Ihre erste Rückrunden-Niederlage bezogen nach enttäuschender Leistung Csaba Andras und Sanil Shetty gegen Levajac/Hribar. Immer mehr zum Sorgenkind entwickelt sich der junge Ungar Csaba Andras, der gegen den Schweden Simon Berglund sowie gegen den Inder Manav Thakkar erneut blass blieb. Glänzend präsentierte sich dafür das hintere Paarkreuz beim zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand. Mannschaftskapitän Tomislav Kolarek ließ den serbischen Nationalspieler Dimitrije Levajac gekonnt in vier Sätzen abblitzen. Der italienische Nationalspieler John Oyebode bestätigte seinen Aufwärtstrend gegen den Belgier Olaf Kosolosky und glich zum 3:3 aus.
Zwei Matchbälle im dritten Satz wehrte anschließend Sanil Shetty gegen den Schweden Simon Berglund ab. In einer kampfbetonten und hochklassigen Partie setzte sich der TTCler knapp im Entscheidungssatz durch. Das indische Duell gegen seinen erst 20-jährigen Nationalmannschaftskollegen Manav Thakkar wurde zu einer klaren Angelegenheit für den Gästespieler, bis vor kurzem noch Weltranglisten-Erster im Juniorenbereich.
Umgekehrte Vorzeichen gab es dann im zweiten Durchgang für die Zuschauer im hinteren Paarkreuz zu verzeichnen. Mannschaftskapitän Kolarek hatte im ersten Einzel wohl zu viel Kraft gelassen. Unerklärlich sein Leistungsabfall gegen den gewiss nicht unbezwingbaren Belgier Olaf Kosolosky. In die gleiche Kerbe trat auch John Oyebode gegen den jungen Serben Dimitrije Levajac, dem er knapp im Entscheidungssatz zum schlußendlich verdienten Sieg gratulieren musste.
Enttäuscht zeigte sich TTC-Pressesprecher Manfred Hirschenauer: „Wir hätten heute einen Big-Point im Kampf um den Relegationsplatz landen können. Somit kommt es jetzt zum absoluten Endspiel am 5. März in Passau gegen die Schwaben von der Neckarsulmer Sportunion. Das wird wieder Nervenkitzel pur. Die heutige Partie reiht sich nahtlos an die bisher gezeigten Leistungen in dieser Saison ein. Am Ende war es wieder einmal knapp zu wenig. Die Hoffnung stirbt trotzdem zuletzt – noch ist der Ofen nämlich nicht aus.“
Ergebnisse:
Kolarek/Oyebode – Berglund/Kosolosky 12:14, 11:4, 11:5, 9:11, 11:8
Andras/Shetty – Levajac/Hribar 10:12; 9.11, 11:8; 8.11
Andras – Berglund 8:11, 6:11, 11:8, 8:11
Shetty – Thakkar 9:11, 13:11, 8:11, 4:11
Kolarek – Levajac 12:10, 11:9, 9:11, 11:8
Oyebode – Kosolosky 11:6, 11:13, 11:3, 11:9
Andras - Thakkar 16:18, 6:11, 8:11
Shetty – Thakkar 6:11, 5:11, 13:11, 11:4, 13:11
Kolarek – Kosolosky 10:12, 4:11, 9:11
Oyebode – Levajac 12:10, 5:11, 7:11, 11:5, 8:11
Manfred Hirschenauer