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Aktuelle Meldung vom 20.09.2015
Enttäuschend verlief der Saisonauftakt der Dritten bei der 5:9-Heimpleite gegen den SV Kelheimwinzer. Die Altmühltaler haben zwar mit den beiden Tschechen Havlicek und März zwei absolute Leistungsträger der Vorsaison abgeben müssen. Nichtsdestotrotz hat sich das Schwindl-Team mit dem neuen Spitzenspieler und ehemaligen Regionalligaspieler Zdenek Zaspal (Tschechien), welcher sicherlich zu den absoluten Topakteuren des Bezirksoberhauses gehören wird, mehr als adäquat verstärkt.
Eine kleine Vorentscheidung fiel schon in den Eingangsdoppeln. Lediglich das neuformierte Spitzendoppel Lederer jun./Donaubauer holte den einzigen Zähler mit einem klaren Erfolg gegen Giesl/Wocheslander. Jendrzej/Rehan lagen gegen das Winzerer Spitzendoppel Zaspal/Koch schon aussichtsreich mit 1:0-Sätzen sowie 7:3-Punkten in Führung, mussten aber am Ende in vier knappen Sätzen klein beigeben. Auch Hirschenauer/Lederer sen. zogen in vier hartumkämpften Sätzen den Kürzeren gegen die Paarung Schwindl/Birkholz. Überhaupt nichts zu holen gab es an diesem Tag für das Fortunenspitzenpaarkreuz um Lederer jun. und Salim Rehan. Die Winzerer Zdenek und Schwindl erwiesen sich als die erwartet harten Brocken und gestatteten den Fortunen insgesamt lediglich zwei Satzgewinne. Erfreulich hingegen verlief der Auftritt des mittleren Paarkreuzes. Jendrzej avancierte zum überragenden Fortuna-Akteur und glänzte mit zwei Erfolgen gegen die gewiss nicht schlechten Kontrahenten Giesl und Wocheslander. Fortuna-Routinier Hirschenauer, der sich in seiner 24. Saison auf Bezirksebene besonders viel vorgenommen hat, kam im ersten Spiel mit dem sicheren und unberechenbaren Blockspiel von Wocheslander nur wenig zurecht. In seiner zweiten Partie gegen Giesl konnte er nach hartem Fünfsatzkampf zumindest noch einen Zähler für die Dritte erkämpfen. Einen durchwachsenen Einstand als Stammspieler der Dritten gab Nachwuchshoffnung Martin Donaubauer. Einem schönen Erfolg gegen Routinier Birkholz stand eine vermeidbare Niederlage gegen den Abwehrstrategen Koch gegenüber, die schlußendlich den 5:9-Endstand besiegelte. Sein ganzes Kämpferherz bewies Lederer sen. in der Partie gegen Koch. Aussichtslos mit 0:2-Sätzen im Rückstand liegend, warf er noch einmal alles in die Waagschale und kämpfte sich in den finalen fünften Satz. Nach schnellem 0:7-Rückstand war aber dann kein Kraut mehr gegen dessen ausgefuchstes Abwehrspiel gewachsen.
2. Sportwart Manfred Hirschenauer nach dem Spiel: „Ein gebrauchter Tag für uns. Wir hatten uns viel vorgenommen und wussten um die Bedeutung gegen einen direkten Abstiegskandidaten. Hervorzuheben ist die tadellose Leistung von Lukas Jendrzej, der nahtlos an die guten Leistungen der Vorsaison angeknüpft hat. Die restlichen Spieler müssen sich sicherlich noch um einiges steigern, um im Bezirksoberhaus bestehen zu können. In dieser Partie konnte man sicherlich deutlich sehen, wie schwer der Verlust des letztjährigen Spitzenspielers Reiner Lendner zu Buche schlägt. Es gilt nun die Wunden zu lecken und in zwei Wochen an heimischer Platte gegen den Aufsteiger und Mitabstiegskonkurrenten TSV Oberalteich ein besseres Resultat zu erzielen.“
Manfred Hirschenauer