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Aktuelle Meldung vom 11.04.2019
Im letzten Spiel der 2. Bundesliga müssen die Tischtennisasse des TTC Fortuna Passau am Sonntag auswärts beim Tabellensechsten TTC Grün-Weiss Bad Hamm antreten. Die Westfalen setzten vor zwei Wochen mit einem beeindruckenden 6:0-Erfolg in Hilpoltstein eine gehörige Duftmarke und entledigten sich aller Abstiegssorgen. Die Fortunen haben in den letzten drei Partien gegen die direkte Konkurrenz aus dem Abstiegskeller ebenfalls erfolgreich gepunktet und sich eine sehr gute Ausgangsposition erarbeitet.
Hohe Hürden werden die beiden Passauer Spitzenakteure Sanil Shetty und Mannschaftskapitän Tomislav Kolarek zu überwinden haben. Der zweimalige französische Mannschaftseuropameister Damien Eloi ist mit seinen 49 Jahren vermeintlich schon etwas in die Jahre gekommen, hat aber nicht viel von seiner Spielstärke eingebüßt und gehört mit einer 22:9-Bilanz immer noch zu den Top Five der 2. Bundesliga. Die große Unbekannte im Team von Bad Hamm ist der erst 16-jährige Japaner Yukiya Uda, welcher zu den größten Nachwuchstalenten weltweit gehört und derzeit an Pos. 88 der Herrenweltrangliste geführt wird. Die Westfalen greifen oftmals nur in den ganz wichtigen Partien auf die große asiatische Nachwuchshoffnung zurück. Tritt er an den Tisch, dann gehört Bad Hamm sicherlich zu den absoluten Spitzenteams in der 2. Liga.
Gewaltig strecken müssen sich auch Vladislav Ursu und Ivan Juzbasic, die beide eine hervorragende Rückrunde spielen und dementsprechend viel Selbstvertrauen gesammelt haben. U21-Vize-Europameister Gerrit Engemann (Nr. 39 deutsche Rangliste) sowie Aufschlagkünstler Hermann Mühlbach, der gegen die Fortunen traditionell zu großer Form aufläuft, werden ihnen das Leben so schwer wie möglich machen.
Der 1. Vorsitzende Hans Wetzel zeigt sich optimistisch: „Die Mannschaft hat in den letzten Partien große Nervenstärke gezeigt und die direkte Konkurrenz aus Fulda (13 Punkte) und Hilpoltstein (12 Punkte) muss mit den Meisterschaftsaspiranten Mainz und Dortmund noch zwei sehr schwere Brocken aus dem Weg räumen. Wir wollen den 6:3-Erfolg aus der Vorrunde wiederholen, damit noch an den Westfalen vorbeiziehen und die Saison auf Platz sechs beenden.“
Manfred Hirschenauer