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Aktuelle Meldung vom 08.11.2014
Im Spitzenspiel der 1. Bezirksliga verlor die Dritte relativ deutlich gegen den Tabellenführer und designierten Meister TSV Deggendorf und wurde somit wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Alle Beteiligten waren sich nach dem Spiel einig, dass der Sieg in dieser Höhe etwas zu deutlich ausfiel, aber dennoch absolut verdient war.
Das neuformierte Spitzendoppel Lendner/Ertürk hatte wenig Mühe gegen Schnelldorfer/Abraham. Auch Lederer/Hirschenauer spielten gegen Hosse/Sulc bravourös mit, mussten aber schlußendlich die Übermacht des Gegners neidlos anerkennen. Jendrzej/Rehan mussten ebenfalls eine Niederlage gegen Schattauer/Vyleta quittieren. Das im Spitzenpaarkreuz der Deggendorfer mit Ex-Oberligaspieler Hosse und dem tschechischen Nachwuchsmann Sulc die Trauben für die Passauer sehr hoch hängen wurden, war allen Beteiligten schon vor Beginn der Partie klar. Lendner und Lederer kamen zwar zu keinem Spielgewinn, zeigten aber trotzdem eine gute Leistung und hätten bei etwas mehr Fortúne den einen oder anderen Punkt mehr holen können. Äußerst bitter war die Fünfsatzniederlage von Lederer gegen den bisher im Einzel ungeschlagenen Jiri Sulc. Eine strittige Schiedsrichterentscheidung bezüglich Netzaufschlag beim Stand von 9:8 im Entscheidungssatz warf den jungen Passauer Nachwuchsmann aus der Bahn und kostete ihm wohl den durchaus möglichen Sieg. Einen starken Tag erwischte Hirschenauer gegen Routinier Schnelldorfer, den er mit 3:1-Sätzen gut in Schach halten konnte. Ertürk hatte seinen Gegner Abraham aus Tschechien ebenfalls auf der Schaufel, schlußendlich hatte er knapp im fünften Satz das Nachsehen. Die Stärke der Deggendorfer lag sicherlich im hinteren Paarkreuz, wo man sich durchaus Chancen auf Passauer Seite ausrechnete. Schattauer und der tschechische Abwehrkünstler Vyleta gewannen aber relativ sicher gegen Jendrzej und Rehan, so dass am Ende ein verdienter Sieg für den TSV Deggendorf zu Buche stand.
Am nächsten Samstag gilt es beim heimstarken TV Freyung die Wunden zu lecken, wo mit Sven Presdzink einer der stärksten Spieler der 1. Bezirksliga aufschlägt und sicherlich sehr motiviert gegen seinen Ex-Verein zu Werke gehen wird.
(Manfred Hirschenauer)